Was hab ich dies Jahr gelernt!? ….. Ahja wie Excel und Powerpoint funktioniert mein GANZES gesammeltes Wissen habe ich nun nochmal zusammen geworfen und hab mal nachgegrübelt wo & wie lang ich dieses Jahr unterwegs war. Guckst du hier:
Im vergleich dazu im letzten Jahr:
Das sichert mir mindestens meinen Frequent Traveller bis 2012
ich möchte malwieder von einer kulinarischen Reise berichten, die ich im Dezember vollzogen habe: 6 Tage Samsung-Hauptstadt aka Seoul.
Und eines voweg Seoul war kalt, boah war das kalt, a**** kalt sozusagen (was natürlich sehr erstaunlich ist, in dieser Jahreszeit ) doch wieso erwähne ich das wohl!? Ganz einfach, ich kam um 9 Uhr am Hotel an und durfte dann noch bis 11 auf dem Hotel eigenen Joggingpfad mit voller Montur hin & herwandern bis ich mich endlich in meinem Zimmer umziehen konnte (A*** kalt!)
Am Nachmittag konnte ich dann der Kälte besser trotzen und unternahm eine City Bus Tour zu den Sehensüwrdigkeiten dieser Stadt:
Dongdaemun Market, dem “fashion Mecca of Korea, good deals on quality on traditional goods & modern fashion”, doch am Sonntag komischer Weise geschlossen
dem Changdeogkung (Palace) einem echt beeindruckendem Tempel aus der Choseon Dynastie. Eines der wenigen Gebäude das die Kriege überlebt hat.
vorbei am CheongWaDae (sowas wie das weiße Haus, meinte unsre Führerin) sehen konnte man nichts ausser einer Menge bewaffneter Soldaten die böse auf unsren Bus geschaut haben.
zum Gyeongbokgung (Palace) ebenfals ein relikt aus der Choseon zeit, der echt so aussah wie aus einem Kung-Fu Film entsprungen.
weiter zum Deoksugung (Palace) wo ich ein Wachwechsel sehen konnte, wie Mönche mit Trommeln freirend die Straße heruntergewandert sind.
Dann bin ich wegen des jetlags & der schön warmen Heizung im Bus dummerweise eingeschlafen und habe das Agricultural Museum und das Kriegsdenkmal verschlafen.
Dch beim N Soul Tower das Wahrzeichen der Stadt bin ich wieder aufgewacht und konnte eine wunderbare aussicht genießen.
So nun zu dem eigentlichen Highlight des Tages: Das Essen am Abend Also die Koreaner lieben ein Micro-Barbecue, ihr sogenanntes Bulgogi, wo man an einem im Tisch eingelassenen Grill sitzt und nur Fleisch bestellt (den das Zubehör ist eh dabei).
Bulgogi
Was man auch noch erwähnen sollte ist, das Koreaner Knoblauch lieben. Wenn mal ausnahmsweise keine Knoblauchzehen wie Gemüse zum essen gereicht werden, kann man sicher sein, dass der Rest des Essens darin eingelegt wurde.
Eine zweite unverzichtbare Beilage beim essen ist Kimchi (http://en.wikipedia.org/wiki/Kimchi) dieser halbvergorener Kohl in den Geschmacksrichtungen “hot”, “fucking hot”, “no idea what it tastes now” und nicht zuletzt “f*** where is the toilet!”
Übrigens auf dme Bild ist alles was in rottönen gehalten wurde Kimchi
OK zum eiegentlichen Essen: das Fleisch (wen wunderst) kommt im ganzen Stück auf den Grill, wenn es dann gut durch ist, kommt eine freundliche Bedienung mit einer Schere (!!!) und schnibbelt es in Miniaturbrökchen, die dann nochmal gut durchgegrillt werden. Erst dann sollte man das Fleisch in ein Salatblatt mit ….. richtig Kimchi & co einwickeln und essen.
Und eines muss ich jetzt am Ende noch zugeben: Mit nem guten koreanischen Bier schmeckt das ganze sogar ECHT gut
Wegen dem Reim hat mich Costa gehauen! Ja gehauen!!!!!!
Man ist das eine dreckige Statd, ehrlich! ich hab mich echt gefreut als ich die Buchung des Hotels bekommen habe (Crown Plaza!!!!) und bin davon ausgegangen dass ich ENDLICH mal standesgemäss unterkomme, doch dann merk ich dass das genau neben dem Rotlichtvirtel ist! Juhu
OK aber ich war ja wegen des BBWF-E da (Broad Band World Forum – Europe) und wie immer war die Organisation spitze. Natürlich war der Stand der besten Firma aller zeiten schon fertig doch da die anderen (siehe Bild) etwas hintendran waren, konnte ich nicht aufbauen wie ich wollte! Es ist schon hart einer der ersten zu sein (ANGEB!!!!!!)
Egal als die Konferenz losging hatte ich ne gute Zeit mit sehr interessanten Gesprächen über die hot-topics der Zeit mit den führenden Köpfen in diesen Gebieten. Nice, ehrlich….
Am vorletzten Abend gab es dann ein social-event in den Hallen und Alk für umsonst! Da ich ja im Grunde zu 3/4 noch Student bin und alles mitnehme was kostenlos ist, ging es mir an dem Abend echt gut! genau vor den hallen war das Atomium was ein Museum und eine Edelrestaurant beinhaltet. Da ich vorher ja keine Zeit hatte, sind wir nach der alkoholischen Grundlage mal zu dem Ding hingewandert und wurden von einem freundlichen aber französischen Pförtner aufgehalten… Er konnte ja nicht wissen dass wir auf die “Firma” einige Tische reseviert hatten (nur so ich wusste es auch nicht und alle anderen erstrecht nicht) dennoch hat er uns zuletzt doch reingelassen Somit kamen wir zu einem kostenlosen Rundgang mit einer herrlichen Aussicht über Brüssel.
Der komischerweise auch französisch sprechendem Kellner war etwas verdutzt uns nicht auf der Reservierungsliste zu sehen, hatt dann aber dennoch einen Tisch gefunden der mystischer Weise doch frei war wo wir uns niedergelassen haben. dann kam die Karte …. 50€ für das kleinste Menü! Danke! auf einmal mussten wir feststellen dass wir uns im Tag für unsere reservierung vertan hatten und deswegen der verdutze kellner keine Reservierung gefunden hatte!
Das Restaurant wo wir danach noch hin sind war bezahlbar und das Gesicht von dem Frack-Träger als wir einfach gegangen sind, werd eich nie vergessen
Tappas hatte ich schon lange nichtmehr…. na dann ab nach Madrid!
Der September ist ja eh nen Monat voller Regen und nicht so dollem Wetter in Deutschland, also hab ich mir mal so gedenkt, geh doch malwieder etwas auf Dienstreisen. Was passt da besser als sich ein paar Chervesa und Tappas in der Hauptstadt Spanies zu gönnen.
OK auch hier wurde mir unter dem Sacko recht warm, doch ich hab ein paar echt nette Kolleschen sehr gut unterhalten (Special Greetings an Jesus!!!) und einiges über Spanien und deren gebräuche gelernt.
Die GI hat sich dies Jahr in Saarbrücken versammelt um über die weltbewegensten Themen in der Sicherheit zu diskutieren. Da darf natürlich unser Projekt auch nicht fehlen und das lokale Fernsehen natürlich auch nicht…. Moral von der Geschichte die “Probeaufnahmen” wurden dann wegen Zeitmangel doch gesendet und ich war kuru vor der Tagesschau im TV!
PS: Wäre ich doch vorher mal besser zum Frisör gegangen!
Wenn die Firma ruft, dann muss ich folgen! Also ging es zum zweiten mal in kurzer Folge nach Japan. Als ich angekommen bin wusste ich warum mich meine Kollegen bedauert haben …. stellt euch ne Sauna vor mit Daueraufguss, also knape 30° und 99% Luftfeuchte. Danke! In der metro hab ich mir japanische Werbespots angeschaut wo sie klimatisierte Anzüge vorgestellt haben… man hätte ich da auch gerne so nen high-tech Gerät gehabt …
Aber das Sushi am Abend war wie immer vorzüglichst und ich hab was neues kennengelernt Chochu. Ein teufelzeug, lässt aber die Fibertemperaturen vergessen. Ui das ist übrigens keine kabel sondern eine Wasabireibe! Und ich musste lernen, das frisch geriebenes Wasabi BRENNT WIE HÖLLE aber verdammt lecker ist.
Ui noch was, beim Rückflug war ich leicht genervt weil ich nicht einchecken konnte. Irgendwann kam ne netten kleine (!!!) Mitarbeiterin der Fluglinie auf mich zu und meinte “Sorry, problem, lucky, upgrade!” Nachdem ich dann doch mein Ticken bekommen habe, wusste ich warum ich wurde BUSINESS zurück verfrachtet! Naja, ich bin es zwar wert, dennoch war ich leicht erstaunt von all dem Luxus (ich sag nur 5 Gänge Menü! was aber nicht so dolle war) aber das geilste: ich hatte Platz!